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In der Zeit, als ich noch als Marktanalyst gearbeitet habe, war ich bei vielerlei Unternehmen in der IT-Branche zu Gast. Der Empfangsbereich oft breit „geschmückt“ mit allerlei Marketing-Material der letzten Features und Services. Und immer wieder ein Rollup oder Bild mit dem Leitsatz des Unternehmens und den Kernwerten. Dabei gerne genommen: „Respektvolles Miteinander“, „Mitarbeiterzufriedenheit“, hohe „Qualität“, you name it …

Mehrere Male fragte ich meine Ansprechpartner, die mich am Empfang abholten, wie es denn mit den Werten stehe – also implizit, ob diese auch gelebt würden. Die Antworten waren von „Hör’n Sie mir auf.“ über „Nichts als schöne Worte.“ Bis hin zu „Das klingt halt gut.“

Zu Deutsch: Die Mitarbeiter, mit denen ich darüber gesprochen habe, konnten nicht oder nur zum Teil feststellen, dass diese Werte gelebt werden. Wobei ich nicht gefragt habe, wie es darum steht, dass auch sie, als Teil des Unternehmens, diese Werte leben. Mein Fazit: Die meisten Unternehmen haben entweder gar keine definierten Werte und wenn sie welche haben, steht es um das Gelebtwerden der Werte nicht so gut.

Warum aber wäre das so wichtig?

Werte definieren u. a., was der einzelnen Person und einer Gruppe im Miteinander usw. wichtig ist. Sie setzten den Rahmen und die Leitplanken für ein erfolgreiches Ziehen an einem Strang. In einem Unternehmen müssen deshalb auch alle gefragt werden (zumindest aber im erweiterten Führungsteam) und es braucht klare Absprachen, was passiert, falls diese nicht eingehalten werden.

Was passiert aber, wenn sie nicht eingehalten und gelebt werden? Teams fallen auseinander, Egoismen werden befördert, bis zu dem Punkt, dass Mitarbeiter gegen das Unternehmen arbeiten. Ganz zu schweigen von 15 bis 20 % der Mitarbeiter, die innerlich gekündigt haben, je nach Studie, die man befragt. Der Anteil derer, die nur noch Dienst nach Vorschrift machen, ist noch weit höher.

Was gilt es also zu tun?

Die Unternehmensführung initiiert einen Prozess, in dem die gemeinsamen Werte bestimmt werden. Es braucht dabei auch einen gemeinsamen Weg, um immer wieder zu prüfen, ob diese gelebt werden, und eine entsprechende Feedback- und Fehlerkultur. Ist dieser Prozess einmal etabliert, wächst das Verständnis füreinander und das Vertrauen ineinander, die Arbeit macht mehr Freude, die Ergebnisse werden besser. Das ist zumindest anfangs kein Spaziergang, weil das vor allem zu Beginn sehr viel Selbstreflexion und Mut braucht, um sich zu öffnen. Es lohnt sich!   

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