1. Erschöpfung

Eine chronische Erschöpfung geschieht nicht über Nacht sondern bahnt sich meist langsam an. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Ursachen. Hier finden fünf dieser möglichen Auslöser, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und was Sie tun können.

1. Dauerstress

Bei kurzfristigem Stress werden Energiereserven aktiviert, um mit der Situation gut umgehen zu können. Das System beruhigt sich wieder sobald der Stressor vorbei ist. Kurzfristig Stress zu haben ist sogar eine gute Übung für das Stress-System. Schwieriger wird es bei Dauerbelastung – die Haußtursache für eine chronische Erschöpfung. Die Energiereserven im Körper werden dann langfristig angeknabbert. Dies hat u.a. zur Folge, dass man nicht mehr richtig abschalten kann. Bei vielen Menschen schlägt dies auf’s Gemüt und dunkle Gedanken tauchen auf. Dauerstress ist auch eine Ursache für eine chronische Entzündung.

Tipp: Planen Sie regelmäßige Auszeiten mit Ruhe oder Aktivitäten, die Sie entspannen.  

2. Chronische Entzündung

Chronische Entzündung heißt, das Immunsystem ist immer an. Zwar nicht auf voller Stufe, aber wir haben gewissermaßen ein Dauer-Grippchen. Der Zustand fühlt sich an, als wären wir nicht ganz gesund, aber auch nicht richtig krank. Sie entsteht u.a. durch zu häufige, übermäßige und nicht Menschen-gerechte Nahrungsaufnahme. Chronische Entzündung führt u.a. zu Bewegungsmangel, weil wir uns nicht aufraffen können. So entsteht ein Teufelskreis.

Tipp: Lassen Sie Frühstück oder Abendessen ausfallen. Damit schalten Sie einen Entzündungsgang herunter.

3. Bewegungsmangel oder zu viel Bewegung

Bewegungsmangel ist wiederum eine Ursache für eine chronische Entzündung. Wir verbrauchen nicht alle Nahrung und legen an Gewicht, meist als Fett zu. Große Fettzellen schütten wiederum Entzündungsfaktoren aus, die zu einer chronischen Entzündung führen. Doch auch ein zu viel an Bewegung kann sich langfristig nachteilig auswirken. Die dauernden Entzündungs-Reize im Muskel- und Gelenksystem rufen das Immunsystem auf den Plan. Damit ist es dauerhaft aktiv, was wiederum eine chronische Entzündung zur Folge hat.

Tipp: Bauen Sie moderate Bewegung in den Alltag ein. 

4. Nährstoffmangel

Ein Mangel an Mineralien wie Magnesium, die für die Energiebereitstellung zuständig sind führt zu einer Unterversorgung mit Energie. Man fühlt sich dauerhaft schlapp. Dieser Nährstoffmangel kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Stress oder übermäßiger Alkoholkonsum gehören dazu, aber auch zu wenig Konsum von Fisch und Gemüse.

Tipp: Möglichst abwechslungsreich Gemüse und Meerestiere zu sich nehmen.

5. Überlastung der Entgiftungssysteme

Unsere Leber hat mehrere Aufgaben und leider nicht multitaskingfähig. Sie übernimmt grob gesprochen zwei Hauptrollen. Zum einen die kurzfristige Bereitstellung von Energie in Stresssituationen. Zum anderen ist sie für das Entgiften im Körper zuständig. Beides kostet Energie. Wenn Sie einen Kater haben, dann u.a. weil die Leber sehr stark mit entgiften beschäftigt ist. Das gleiche gilt auch für die Nahrungsaufnahme. Je häufiger und hochkalorischer wir essen desto öfter muss die Leber entgiften. Wir werden müde.

Tipp: Gönnen Sie der Leber eine Pause und fasten Sie regelmäßig z.B. einzelne Tage oder intermittierend nach dem 16/8 System.

Siehe auch: Körper & Gewohnheiten